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Leben in Ecuador

Die Lebensqualität in Ecuador ist deutlich geringer als in Deutschland. Wir möchten darauf hinweisen, dass das Leben in Ecuador eine vollkommene Umstellung bedeutet und die Entscheidung für 12 Monate in Ecuador zu leben und arbeiten gut überlegt sein sollte.

Kriminalität
Die Straßenkriminalität in Quito ist sehr hoch. Taschendiebstahl und bewaffnete Raubüberfälle sind keine Seltenheit. Nach Dunkelheitseinbruch sollte man in vielen Stadtvierteln Quitos nicht mehr zu Fuß unterwegs sein, unabhängig davon, mit wie vielen Personen man zusammen ist. Auch kann es zu Überfallen in Bussen kommen. Wir bitten darum, regelmäßig die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts (www.auswaertiges-amt.de) zu überprüfen. Im Falle eines Überfalls sollte man keine Gegenwehr leisten und alle Wertgegenstände ohne Widerrede herausgeben.

Wohnsituation
Wie schon angesprochen, muss man in Ecuador große Einschnitte bei der gewohnten Lebensqualität machen. Viele Wohnungen sind sehr spärlich eingerichtet, es kommt des öfteren zu Wasser- oder Stromausfällen, vielen Wohnungen haben gar kein warmes Wasser oder provisorische Elektroduschköpfe. Quito liegt auf knapp 3000m über N.N., so dass am Anfang mit Höhenkrankheit zu rechnen ist.

Essen und Trinken
Magen- und Darmprobleme sind besonders in den ersten Wochen normal. Meist äußern sich diese durch Magenkrämpfe und/oder Durchfall. Darum sollte man vor allem am Anfang möglichst nichts auf der Straße essen und leichtverderbliches Essen, Früchte, Salat, usw. meiden. Dies wird in vielen Reisenführern empfohlen. In einem dreiwöchigen Urlaub ist dies auch durchaus möglich, jedoch bei einem längeren Aufenthalt unmöglich durchzuführen.